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23. November 1476
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Papst Sixtus IV. stellt dem Mainzer Erzbischof Diether von Isenburg die Gründungsbulle aus
(»licentia erigendi studium moguntinum«).
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Anfang Oktober 1477.
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Beginn der Vorlesungen in der Burse »Zum Algesheimer«
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14. Oktober 1477
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Der Kurfürst bittet den Papst um Ausstattung der Universität mit 14
Lektoralpräbenden.
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1504
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Rektor Ivo Wittich läßt dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gensfleisch genannt
Gutenberg, einen Gedenkstein setzen.
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1517
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Ein Gutachten der Mainzer theologischen Fakultät verwirft die Thesen Martin Luthers.
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1561
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Im Zeichen der Gegenreformation beruft Kurfürst Daniel Brendel von Homburg die Jesuiten
nach Mainz.
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1615 – 1618
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Bau der »Domus Universitatis«.
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1631
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Professoren und Studenten verlassen vor der schwedischen Besetzung die Stadt und begeben sich nach
Köln.
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1713
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Papst Clemens XI. hebt die Lektoralpräbenden auf und verweist ihre Einkünfte direkt an
die Universität.
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1731
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Papst Clemens XII. läßt in einer Bulle die Präbenden wieder gegen eine
jährliche Abfindung restituieren.
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1746
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»Statuta et Ordinata« der Universität durch Kurfürst Johann Friedrich Karl v. Ostein erlassen.
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1781
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Die Klöster Altmünster, Reichklara und Kartaus werden zugunsten der Universität
säkularisiert (Schaffung des Universitätsfonds).
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November 1784
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Restaurationsfest als Höhepunkt der Aufklärung.
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1784
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Herausgabe der »Neuen Verfassung der verbesserten hohen Schule zu Mainz« durch
den Kurator Anselm Franz von Bentzel.
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1784
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Gründung des Accouchements durch Johann Peter Weidmann.
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1792/93
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Professoren und Studenten vertreten während der Mainzer Republik jakobinische Gedanken und
politische Ziele.
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1798
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Umwandlung der Mainzer Hochschule durch die Franzosen.
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1798
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Ein Teil der Professoren weicht nach Aschaffenburg aus, wo sie den Grundstock der Dalbergischen
Hochschule bilden.
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1804
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Gründung des Mainzer Priesterseminars
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1823
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Beendigung des Protokolls der ehemaligen Medizinischen Fakultät.
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1919
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Projekt zur Wiederbegründung unter separatistischen Vorzeichen.
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1927 ff.
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Pläne zur Eröffnung einer Universität durch Zusammenlegung von
Stadtkrankenhaus, Philosophisch-Theologischer Hochschule am Priesterseminar und
Pädagogischem Institut.
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Seit Herbst 1945
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Vorbereitung zur Wiedereröffnung mit Unterstützung der französischen
Besatzungsmacht.
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28. Februar 1946
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Publizierung der von Josef Schmid ausgearbeiteten Statuten.
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1. März 1946
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Gemäß Dekret der Militärregierung ist die Universität
»ermächtigt, ihre Tätigkeit wieder aufzunehmen«.
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22. Mai 1946
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Feierliche Wiedereröffnung (eigentlich Wiederbegründung)
als Johannes Gutenberg-Universität.
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7. März 1947
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Wahl des ersten AStA-Vorsitzenden Willy Eberz
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25. März 1947
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Erste Wahl des AStA
[Studentische Wahlen]
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1949
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Eingliederung des Auslands- und Dolmetscherinstituts Germersheim.
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20. September 1949
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»Statut über die Organe der Verwaltung und die Berufung der Professoren«.
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6. März 1961
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Landesgesetz über die Verfassung und Verwaltung der Johannes Gutenberg-Universität
Mainz.
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22. Dezember 1970
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Rheinland-pfälzisches Hochschulgesetz.
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1972
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Auflösung der Fakultäten und Gliederung in Fachbereiche.
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1974
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Wahl des ersten Präsidenten (Prof. Dr. iur. Litt. D. h. c. Peter SCHNEIDER).
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1977
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Fünfhundertjahrfeier.
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21. Juli 1978
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Novellierung des Hochschulgesetzes von 1970.
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1980-84
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Präsident Prof. Dr. iur. Manfred HARDER.
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1984-90
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Präsident Prof. Dr. rer. nat. Klaus BEYERMANN.
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9. September 1987
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Abermalige Novellierung des Landeshochschulgesetzes.
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1990/91
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Präsident Prof. Dr. med. E. Jürgen ZÖLLNER (heute Minister für Bildung,
Wissenschaft und Weiterbildung).
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1991
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Prof. ZÖLLNER wird Minister für Wissenschaft und Weiterbildung des Landes
Rheinland-Pfalz.
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1991
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Präsident Prof. Dr. phil. Josef REITER.
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23. Mai 1995
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Landesgesetz über die Universitäten in Rheinland-Pfalz (Universitätsgesetz)
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